Triogawa

Weltmusik vom Feinsten

 

Mit der Besetzung Kontrabass (Yo Bajo), Akkordeon (Axel Zumblick) und Violoncello (Yulika Ogawa Müller) hat man schon die Instrumente im Gepäck, die gern für die Vermittlung bestim­mter Musikfarben zwischen Lebensfreude und Sentiment genommen werden.

Triogawa verste­ht es allerdings, tradierte Erwartungshaltungen auch mal zu unterlaufen. Nein, ein Cello muss nicht immer weinen.  
Seit 2009 widmet sich das Trio mit spürbarer Leidenschaft traditionellen Musikformen etwa der Balkanländer und reist  gleich  weiter, Richtung Ukraine oder gern auch mal nach Frankreich oder Argentinien. Klezmer ohne die gewohnte Klarinette ist auch mal ganz schön und bekommt so eine ganz andere Anmutung. Aber das ist noch längst nicht alles.

Gut gelaunt und mit Mut zum kreativen Stilbruch spielen sich die Drei durch die bunten Gefilde der Balkantänze, schieben Tangos oder wirbeln mit leichter Hand durch Tonfilmschlager, Musettewalzer und Kaffeehausmusik.

Triogawa arbeitet dabei sowohl mit detailliert arrangierten Partituren, schreibt eigene Lieder, nimmt sich aber genauso die Freiheit, den folkloristischen Traditionals dieser Welt mit eigenen musikalischen Visionen ihren Stempel aufzudrücken. 

Charmante Sounds zum Einschwingen.